TEE = Transösophageale Echokardiografie (sog. "Schluckecho")

Konsiliaruntersuchung | Belastungs-EKG | Langzeit-EKG + Langzeit-Blutdruckmessung | Echokardiografie (Herzultraschall)
Stress-Echokardiografie | Transösophageale Echokardiografie  (sog. "Schluckecho") | Gefäßdiagnostik
Herzschrittmacher- und Defibrillatorkontrolle | Patientenschulung zur INR- / Quickwertselbstkontrolle | Invasivdiagnostik | IGeL

schluckecho 1
Abb.: Klinikum Nürnberg

schluckecho 2
Abb.: Kardiologie Marl

Bei bestimmten Fragestellungen ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens über die Speiseröhre (Ösophagus) erforderlich. Ähnlich einer Magenspiegelung wird eine Sonde (in diesem Fall Ultraschallsonde) unter örtlicher Betäubung des Mundbodens und Rachens (ggf. ist auch eine Beruhigungsspritze erforderlich) in die Speiseröhre und ggf. in den Magen vorgeschoben. Ohne störende Überlagerungen kann das Herz und die Hauptschlagader (Aorta) im Brustkorb untersucht werden. Es können Abschnitte des Herzens dargestellt werden, die von außen nicht einsehbar sind.
Angeborene und erworbenen Herzklappenfehler, Blutgerinnsel, Tumore, Ablagerungen an den Herzklappen im Rahmen einer Entzündung (Endokarditis) und Erkrankungen der Aorta lassen sich wesentlich besser darstellen. Bei bestimmten Fragestellungen wird zusätzlich ein Ultraschallkontrastmittel verabreicht.

Zur Untersuchung muss der Patient mindestens 4 Stunden nüchtern sein, bei Gabe eines Beruhigungsmittels darf am Untersuchungstag kein Kraftfahrzeug geführt werden.